Fahrgerüste und Aufzüge

Rollgerüst mieten in Olten – wenn der Arbeitsplatz täglich weiterrückt

Ein Rollgerüst ist Werkzeug, kein Bauwerk. Es zahlt sich dort aus, wo der Trupp alle paar Stunden weiterzieht: Deckenmontage, Ladenumbau, Hallenunterhalt.

Zur Miete stehen Fahrgerüste, Hallengerüste und Materialaufzüge, geliefert in alle 25 Gemeinden der Amtei Olten-Gösgen. Gerät, Mietwoche und Transport erscheinen als getrennte Zeilen. Antwort auf Ihre Anfrage innert 48 Stunden.

Einsatz

Wo sich das Rollgerüst in Olten durchsetzt

Solange nichts wandert, gewinnt die feste Konstruktion. Rückt der Arbeitsplatz stündlich weiter, dreht sich die Rechnung um. Sechs Aufgaben führen im Niederamt am häufigsten zum Fahrgerüst.

Decke, Lüftung, Sprinkler

Im Innenausbau ändert sich die Arbeitshöhe alle paar Meter. Das Gerät folgt dem Trupp durch den Grundriss. Von Dezember bis Februar wandern ohnehin viele Aufträge nach innen, weil Hochnebel und Raureif die Fassade blockieren.

Ladenumbau zwischen Schliessung und Öffnung

Verkaufsflächen werden nachts umgebaut, am Morgen öffnet der Betrieb wieder. Ein fahrbares Gerüst steht in Minuten und ist ebenso rasch weg. Flächen im Sälipark oder an der Oltner Kirchgasse verlangen genau das.

Hallenunterhalt in der Gewerbezone

Tore, Kranbahn, Beleuchtung, Lüftungsstränge: In der Halle wechselt der Einsatzort ständig. Der Betonboden nimmt die Punktlast ohne Weiteres auf. In die Werkhülle muss dafür kein Anker.

Revisionsfenster in der Energieanlage

Die Jahresrevision des Kernkraftwerks Gösgen in Däniken ist der grösste Industrietermin der Region. Das Zeitfenster liegt fest, die Präqualifikation läuft Monate vorher. Ein rollendes Gerüst ist in Stunden versetzt, eine feste Konstruktion kostet Tage.

Treppenhaus bei laufendem Betrieb

Renovationen finden statt, während die Mieter ein- und ausgehen. Der Fluchtweg bleibt frei, abends rückt das Gerät zur Seite. Mit 0.75 m Basis passt es durch jede Wohnungstür – Verwaltungen in Trimbach und Dulliken planen so ganze Etappen.

Material ins Obergeschoss

Ziegel, Dämmplatten und Werkzeug wandern sonst über die Treppe. Ein Materialaufzug nimmt bis 300 kg je Fahrt. An den Mehrfamilienhäusern im Niederamt rechnet er sich ab dem ersten Tag.

Grundlagen zur Absturzsicherung: Prävention bei der SUVA

Gerüstbau Rollgerüst im Innenausbau – Foto: KUGE Bau AG

Boden

Der Untergrund entscheidet, nicht die Höhe

Vier Rollen setzen das gesamte Gewicht auf vier Punkte. In der Aaretalsohle liegt darunter Schotter und Kies, gut tragfähig. Am Ufer und entlang des Werkkanals ist das Material feinkörnig und wassergesättigt – dort gehört unter jeden Fuss eine Platte.

Olten SüdWest steht auf einer aufgefüllten Kiesgrube; vor Türmen und Aufzügen klärt das Team dort die Tragfähigkeit. In den Altstadtgassen liegen Werkleitungen knapp unter der Pflästerung, und der Lastwagen muss bis 11.30 Uhr wieder draussen sein. Auf Parkett, Fliesen und Linoleum kommen weiche Breitlaufrollen ans Gerät.

Gebaut und geprüft wird nach SN EN 1004, der Norm für fahrbare Gerüste. Vor jedem Aufstieg sind alle vier Bremsen arretiert, beim Verschieben bleibt die Bühne leer. Ab 5 m Arbeitshöhe liegt das SUVA-Freigabedokument bei der Übergabe bereit.

0.75 m
Basis passt durch die Wohnungstür
SN EN 1004
Norm für fahrbare Gerüste
4 Bremsen
arretiert vor dem Aufstieg
300 kg
je Fahrt im Materialaufzug

Preis

Was eine Mietwoche im Niederamt kostet

Ein Zimmergerüst bis 4 m Arbeitshöhe startet bei CHF 180 je Woche. Für ein Hallengerüst mit zwei Bühnen liegen CHF 500 bis CHF 900 je Woche im Rahmen. Anfahrt, Aufbau, Einweisung und Rücknahme sind eingerechnet.

Bleibt das Gerät länger als vier Wochen an derselben Stelle, lohnt der Vergleich mit dem Fassadengerüst. Wer am Dachrand arbeitet, braucht ohnehin die Fanglage des Dachgerüsts. Über mehrere Objekte hinweg rechnet die Gerüstvermietung mit Monatsansatz.

Wochenpreise nach Gerät (Richtwerte)

Gerät Reicht bis Preis je Woche Typischer Ort
Materialaufzug bis 300 kg 20 m CHF 600–1'200/Wo. Fassade
Hallengerüst mit 2–3 Bühnen 10 m CHF 500–900/Wo. Industriehalle
Fahrgerüst mit Auslegern 12 m CHF 450–700/Wo. Aussenwand
Fahrgerüst auf 1.35 m Basis 8 m CHF 300–480/Wo. Innen und aussen
Zimmergerüst auf 0.75 m Basis 4 m CHF 180–280/Wo. Wohnung, Treppenhaus
Richtwerte ohne MwSt., bezogen auf eine Mietwoche. Ab der fünften Woche rechnet das Team auf einen Monatstarif um. Stand 2026.
Ab CHF 180
Einstieg je Mietwoche
48h
bis zur Rückmeldung
Transport
im Mietpreis inbegriffen
Einweisung
gehört zur Übergabe

In der Offerte stehen Gerät, Mietwochen, Fahrt und Zubehör je auf einer eigenen Zeile. Eine verbindliche Zahl für Ihren Einsatz: Offerte anfordern.

Auswahl

Drei Fragen vor der Bestellung

Ein Fahrgerüst ist kein verkleinertes Fassadengerüst, sondern ein anderes Werkzeug. Drei Antworten genügen, damit das richtige Modell auf den Lastwagen kommt.

Wie oft wechselt der Standort?

Bleibt die Bühne acht Wochen an derselben Wand, gewinnt die feste Konstruktion. Wandert sie mehrmals täglich, gewinnt das fahrbare Gerät. Massgeblich ist die Zahl der Standortwechsel, nicht die Arbeitshöhe.

Wer schiebt das Gerät?

Verschoben wird vom Nutzer, nicht vom Gerüstbauer. Deshalb gehört die Einweisung zur Lieferung. Ohne sie fährt irgendwann jemand samt Werkzeug und Kollege auf der Bühne mit.

Wie kommt es überhaupt hinein?

Türbreite, Hallentor, Aufzug und Treppenlauf entscheiden über das Modell. In der Altstadt kommt das Zeitfenster dazu: Güterumschlag läuft nur von Montag bis Samstag bis 11.30 Uhr.

Ablauf

Von der Anfrage bis zur Rückgabe

Zwischen Anfrage und Lieferung liegen meist 3–5 Arbeitstage, bei Standardmodellen bis 8 m oft weniger. Kleine Geräte treffen aufgeklappt ein: hinstellen, Bremsen arretieren, arbeiten.

01

Mass, Boden und Ort nennen

Arbeitshöhe, Bodenbelag und Adresse genügen für den Start. Auf einem Werkareal kommen die Zutrittsregeln dazu. Daraus ergeben sich Modell und Liefertag.

02

Festpreis statt Schätzung

Zurück kommt eine Zahl für Gerät, Plattformmass und Mietwoche. Der Ansatz für jede weitere Woche steht daneben. Nachträge entstehen daraus keine.

03

Anlieferung mit Einweisung

Das Gerät trifft zum vereinbarten Termin ein. Kleine Modelle sind vormontiert, grosse entstehen vor Ort. Danach folgt die Einweisung direkt am Gerät.

04

Abholung auf Zuruf

Ein Anruf nach getaner Arbeit genügt. Abgeholt wird innert 2–3 Arbeitstagen. Wer länger braucht, verlängert wochenweise zum Ansatz aus der Offerte.

Werkareal und Altstadt: Der erste Weg führt zum Werkschutz oder ins Zeitfenster, nicht zur Halle. Unterweisung, Zutrittskontrolle und Anlieferzeiten brauchen Vorlauf. Nennen Sie das mit der Anfrage, dann steht das Gerät am geplanten Tag.

Fahrgerüste zwischen Aaretal und Jurahöhen

Unten im Tal ist die Anlieferung einfach: breite Zufahrten, tragfähiger Untergrund, kaum Steigung. Auf den Jurahöhen des Bezirks Gösgen sieht es anders aus. Nach Wisen SO, Kienberg und Hauenstein-Ifenthal führen enge, steile Strassen. Dort fährt das kleinere Fahrzeug, und die Last wird am Aufstellort verteilt.

Auf Stadtgebiet liegt kein Nationalstrassenanschluss; angefahren wird über die Kantonsstrasse H5 und die Entlastungsstrasse ERO (H5b). In der Altstadt zählt das Zeitfenster: Güterumschlag läuft von Montag bis Samstag zwischen 07.00 und 11.30 Uhr. Am Donnerstagmorgen steht zusätzlich der Wochenmarkt an der Kirchgasse. Danach braucht es eine Gewerbekarte für CHF 10.00, gültig nur am selben Tag. Steht ein Gerät näher als 5 m an einer Fahrleitung, redet die Bahn mit: 15'000 Volt verlangen Abstand, Erdung und Freigabe. Alle Leistungen im Gerüstbau gelten im gesamten Einsatzgebiet.

Wangen bei Olten Dulliken Schönenwerd Hägendorf Kappel SO Däniken Gretzenbach Starrkirch-Wil Fulenbach Gunzgen Rickenbach SO Boningen Walterswil SO Eppenberg-Wöschnau Trimbach Niedergösgen Lostorf Erlinsbach SO Obergösgen Winznau Stüsslingen Kienberg Wisen SO Hauenstein-Ifenthal

Fragen

Was vor der Miete am häufigsten gefragt wird

Türmass, Standsicherheit, Trottoir, Winter, Werkzutritt und Verlängerung: sechs Punkte, die vor der Bestellung zählen. Weiteres steht in der gesamten Fragenübersicht.

Passt das Gerät durch eine Wohnungstür?

Ja, mit 0.75 m Basisbreite. Zimmergerüste dieser Grösse kommen aufgeklappt an und sind in Minuten einsatzbereit. Für Treppenläufe gibt es Modelle, die den Höhenversatz ausgleichen. Alles Grössere entsteht vor Ort, Teil für Teil.

Ab wann braucht ein Fahrgerüst Ausleger?

Sobald die freie Höhe die kurze Basisseite deutlich übersteigt. Im Gebäude gilt das Dreifache dieser Seite als Obergrenze, im Freien liegt sie tiefer. Mit Auslegern und Ballast erreicht ein Modell rund 8 m, verankert mehr. Verbindlich sind die Werte der Aufbauanleitung nach SN EN 1004, die jedem Gerüst beiliegt.

Das Gerät ragt auf das Trottoir – was gilt dann?

Dann braucht es eine Bewilligung, und zwar schriftlich. § 66 Abs. 1 KBV lässt Gerüste auf öffentlichem Grund nur mit schriftlicher Zustimmung der zuständigen Behörde zu. Nach § 26 Abs. 1 Strassengesetz ist die Nutzung zusätzlich gebührenpflichtig. Welche Stelle entscheidet, hängt an der Strassenart. Bei einer Gemeindestrasse ist es der Gemeinderat der Standortgemeinde. In der Stadt Olten nimmt die Abteilung Ordnung und Sicherheit das Gesuch entgegen, mit mindestens 14 Tagen Vorlauf. An einer Kantonsstrasse übernimmt der Strassenunterhalt Kreis II in Wangen bei Olten, dort sind 20 Werktage nötig. Für Fussgänger bleibt ein Durchgang von 1.50 m Breite und 2.20 m Höhe frei.

Wie plane ich einen Wintereinsatz im Freien?

Mit einer Stunde Reserve am Morgen. Von Oktober bis Februar liegt Olten regelmässig unter der Hochnebeldecke, und Raureif hält sich auf den Belägen bis in den späten Vormittag. Wer ab 07.00 Uhr montiert, plant diese Verzögerung realistisch ein. Beim Wind zählt nicht die Höhe, sondern die Fläche: Offen bietet ein Fahrgerüst wenig Angriff, mit Netz oder Plane steigt die Last stark. Zieht die Bise durch die Talachse der Aare, wird die Bühne abgesenkt oder rückverankert.

Wie kommt das Gerät auf ein Areal mit Zutrittskontrolle?

Mit Vorlauf. Geben Sie Voranmeldefrist, Unterweisung und Ansprechperson schon mit der Anfrage durch. Dann plant das Team die Anlieferung ins Zeitfenster des Werks. Fehlen diese Angaben, verliert der Transport beim Werkschutz einen halben Tag. Bei einem Revisionsstillstand gilt dasselbe, nur mit deutlich längerer Vorlaufzeit.

Was kostet eine zusätzliche Woche?

Den Wochenansatz aus Ihrer Offerte, eine zweite Grundgebühr entfällt. Melden Sie die Verlängerung vor dem vereinbarten Abholtermin. Ab der fünften Woche rechnet das Team auf einen Monatstarif um. Bei Sanierungen in Etappen lohnt sich das rasch.

Kurzer Weg

Liefertermin schon im Kopf?
Festpreis innert 48 Stunden.

Für den Start genügen Arbeitshöhe, Bodenbelag und die geplante Mietdauer. Zurück kommen Festpreis und Liefertag. Am Telefon geht es noch schneller.