Unten fängt es an. Die Schotterterrassen der Aaretalsohle tragen eine gewöhnliche Unterlagsplatte. Am Aareufer und entlang des Werkkanals steht Feinkorn an, häufig wassergesättigt. Ein Lastverteilrost bringt die Kräfte dort auf mehr Fläche.
Olten SüdWest liegt auf einer aufgefüllten Kiesgrube. Vor einem Turm oder Aufzug prüft das Team dort zuerst die Tragfähigkeit. In der Altstadt liegen Werkleitungen knapp unter der Pflästerung, deshalb wird jede Punktlast mit der Stadt abgestimmt.
Darüber arbeiten vorgefertigte Rahmen, Stufenläufe und Podeste. Zwei Personen kreuzen sich auf 1.30 m Breite, ohne dass eine stehen bleibt. Jedes Podest hält 300 kg/m² aus.
Netz oder Plane machen aus dem offenen Gitter eine Fläche. Zieht die Bise durch die Talachse der Aare, drückt sie voll dagegen. Das Ankerraster rechnet das Team für diesen geschlossenen Zustand, nie für das offene Gerüst.
Ein Fluchtturm bekommt zusätzlich geschlossene Wangen, Licht auf jedem Podest und rutschhemmende Stufen. Bei einem Arealumbau bleibt er ein halbes bis ganzes Jahr in Betrieb.