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+41 79 193 11 03Am Anfang steht selten das Gerüst. Am Anfang steht eine Heizung, die ersetzt gehört. Rund 81 % der Oltner Gebäude wärmen noch mit Öl oder Gas, und eine Wärmepumpe rechnet sich erst hinter einer gedämmten Hülle.
Damit beginnt eine Kette mit fester Reihenfolge. Wer den Beitrag des Kantons Solothurn will, reicht das Gesuch vor dem ersten Handgriff ein. Der Montagetermin kommt danach.
Wer in Olten ein Gerüst mieten will, findet hier die ganze Kette. Sie führt von der Förderfrist über Preis und Standzeit bis zur Frage, wer wofür haftet.
Reihenfolge
Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen läuft hier über die Energiefachstelle des Kantons Solothurn. Beitragsberechtigt sind Dach, Fassade, Wand und Boden gegen Erdreich sowie erneuerbare Heizungen. Die Abfolge liegt fest.
Der Fördergeldrechner des Kantons zeigt die grobe Beitragshöhe. Zwei Minuten am Bildschirm, bevor irgendetwas verbindlich wird.
Vollständig und vor dem ersten Handgriff. Ein stehendes Gerüst gilt bereits als Baubeginn. Die Bearbeitung selbst kostet nichts.
Ein vollständiges Gesuch prüft die kantonale Energiefachstelle in rund 14 Tagen. Verbindlich wird der Beitrag erst mit der schriftlichen Zusicherung.
Jetzt nennen Sie Gebäudehöhe, betroffene Seiten und Zeitfenster. Die Offerte folgt innert 48 Stunden, jede Position einzeln ausgewiesen.
Nach dem Rückbau gehen Belege und Fotos an den Kanton. Die Gerüstrechnung weist Fläche und Standzeit getrennt aus.
Warum das hier besonders zählt: Der Kanton Solothurn wies am 1. Juni 2025 eine Leerwohnungsziffer von 2,05 % aus – eine der zwei höchsten der Schweiz. Saniert wird in dieser Region also im Wettbewerb um Mieter, nicht aus Wohnungsnot. Für Eigentümerschaften verschiebt der Beitrag deshalb oft, ob die Fassade dieses oder erst nächstes Jahr drankommt. Die grobe Höhe zeigt der Rechner beim Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen.
Anlass
Ein Gerüst wird nie um seiner selbst willen bestellt. Am Anfang steht ein Bauteil am Ende seiner Lebensdauer. Im Oltner Gebäude- und Wohnungsregister stehen rund 4'570 Gebäude, ein grosser Teil davon aus den Jahren 1950 bis 1990.
Eine Wärmepumpe rechnet sich erst hinter einer gedämmten Hülle. Deshalb folgt auf den Heizungsersatz fast immer die Fassade. Rund 81 % der Oltner Gebäude heizen bis heute mit Öl oder Gas.
Moos in den Ziegeln, undichte Kehlen, Rost in der Rinne: dann arbeitet der Dachdecker hinter einem Dachfanggerüst. Auf den Jurahöhen des Bezirks Gösgen kommen grosse Bauernhausdächer dazu. Bei Faserzement aus den 1970er- und 1980er-Jahren klärt das Team vorab die Asbestfrage.
Abplatzender Beton und lose Geländer sind ein Sicherheitsthema, kein Schönheitsfehler. Häufig reicht ein schmales Konsolengerüst an der betroffenen Seite. In Lostorf, in Trimbach und an den Hängen von Born und Engelberg steht das Haus schräg – Ausgleichsrahmen bringen die erste Lage in die Waagrechte.
Module, Kaminkopf und Blitzschutz verlangen Standfläche auf Traufhöhe. Eine breite Arbeitsebene nimmt Werkzeug und Paletten auf. In der Oltner Altstadt braucht die Anlage ein Baubewilligungsverfahren statt einer blossen Meldung – mehr dazu bei den Solargerüsten.
Wird nur eine Öffnung ersetzt, lohnt keine Einrüstung. Dann genügt ein Rollgerüst nach SN EN 1004, das der Handwerker selbst versetzt. Auf gepflästerten Vorplätzen der Altstadt braucht es dafür eine ebene Fahrfläche.
Zahlenregister
Jede Position hängt an etwas Messbarem. Diese fünf Grössen tauchen bei fast jedem Eigenheim auf. Ein Klick führt zum passenden Abschnitt.
Förderung
Prüfzeit der kantonalen Energiefachstelle für ein vollständiges Gesuch.
Preis
Höhe mal Fassadenlänge, Seite für Seite – nie die Wohnfläche.
Standzeit
Grundmiete ab der Freigabe, danach zählt jeder angefangene Monat.
Öffentlicher Grund
je m² und Monat in der Stadt Olten, mindestens CHF 100.00.
Fassade
Bohrloch je Anker, nach dem Rückbau wieder verschlossen.
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+41 79 193 11 03Preis
Ein Preis ohne Bezugsgrösse taugt nichts. Drei Grössen bestimmen, was am Ende unter dem Strich steht.
Grösse A
Gerechnet wird Höhe mal Fassadenlänge, Seite für Seite. Ein Erker zählt dazu, ein Fenster zieht nichts ab. Je grösser die Fläche, desto tiefer der Ansatz je m² – rundum ist günstiger als eine einzelne Seite.
Grösse B
Aufbau, vier Wochen Standzeit und Rückbau stecken in einer Pauschale. Sie beginnt mit der Freigabe, nicht mit der Unterschrift. Ein Aussenanstrich bleibt meist darin, eine Dachsanierung selten.
Grösse C
Ab der fünften Woche zählt jeder angefangene Monat, gerechnet je m² Gerüstfläche. Zieht sich der Maler hin, verlängern Sie formlos. Der Ansatz steht vorab in der Offerte und bleibt dort stehen.
Zwei Posten heben den Betrag über den Rahmen: eine Netzbekleidung als Staub- und Sichtschutz sowie die Gebühr für öffentlichen Grund. Beides steht vorab in der Offerte, nie erst auf der Schlussrechnung. Sämtliche Ansätze mit Rechenbeispielen stehen unter Gerüst-Kosten in der Region Olten. Wer im Mietverhältnis oder in der Stockwerkeigentümergemeinschaft zahlt, klärt der Ratgeber Eigentümer, Mieter oder Stockwerkeigentümer.
Standzeit
Die Standzeit richtet sich nach dem Gewerk dahinter. Ein Anstrich ist in 2 bis 4 Wochen durch. Eine Aussendämmung mit Putzaufbau braucht Trocknungspausen und belegt die Fassade 6 bis 10 Wochen. Eine Neueindeckung liegt dazwischen.
Zwischen Oktober und Februar kommt Reserve dazu. Olten liegt dann regelmässig unter der Hochnebeldecke. Raureif auf den Belägen schiebt den Arbeitsbeginn in den späten Vormittag. Ein Tag Verzug je Woche ist in dieser Zeit normal.
Die Ruhezeiten regelt jede Gemeinde selbst. Das Polizeireglement der Stadt Olten schützt 20:00 bis 07:00 Uhr, den Mittag von 12:00 bis 13:00 Uhr sowie Sonn- und Feiertage. Umliegende Gemeinden führen eigene Reglemente mit ähnlichen, aber nicht gleichen Zeiten. Ausserhalb dieser Fenster braucht die Montage eine Ausnahmebewilligung.
Aussenanstrich
Der Maler arbeitet zügig, kaum Trocknungszeit
2–4 Wochen
Neueindeckung
Dachdecker und Spengler folgen aufeinander
3–6 Wochen
Aussendämmung
Kleben, dübeln, armieren, verputzen – mit Pausen
6–10 Wochen
Winterhalbjahr
Raureif schiebt den Arbeitsbeginn nach hinten
+1 Tag je Woche
Bewilligung
Grundnorm ist § 134 Abs. 1 PBG: Bauten und bauliche Anlagen sind bewilligungspflichtig. § 3ter Abs. 1 lit. f KBV nimmt temporäre Bauten bis drei Monate pro Kalenderjahr davon aus. Zwei Konstellationen führen dennoch zur Pflicht.
Fall 1
Trottoir, Fahrbahn und Parkfeld gehören der Gemeinde oder dem Kanton. § 66 Abs. 1 KBV lässt ein Gerüst dort nur mit schriftlicher Zustimmung zu. § 26 Abs. 1 Strassengesetz macht die Nutzung zusätzlich gebührenpflichtig. Zuständig ist je nach Strassenart eine andere Stelle. Auf einer Gemeindestrasse entscheidet der Gemeinderat der Standortgemeinde. In der Stadt Olten nimmt die Abteilung Ordnung und Sicherheit das Gesuch mindestens 14 Tage vorher entgegen. An einer Kantonsstrasse übernimmt der Strassenunterhalt Kreis II an der Oberen Dünnernstrasse 20 in Wangen bei Olten. Dort gelten 20 Werktage, bei starker Verkehrsbeschränkung 40 Werktage.
Über dem Trottoir bleibt ein geschützter Durchgang frei: mindestens 1.50 m breit und 2.20 m hoch, mit Schutzdach und Beleuchtung. Über der Fahrbahn sind 4.50 m lichte Höhe einzuhalten, signalisiert nach SN 40 886. Die äussersten Pfosten tragen rot-weisse Latten und eine Baustellenbeleuchtung. Die Fläche kostet in Olten CHF 15.00 je m² und Monat, mindestens CHF 100.00; ein belegtes Parkfeld CHF 10.00 bis 20.00 je Tag.
Fall 2
§ 3ter Abs. 3 KBV nimmt die Erleichterung zurück, sobald Gewässerraum, Wald- oder Heckenabstand, Strassenbaulinie, Schutzzone oder ein Schutzobjekt im Spiel ist. Am Aareufer und an den Waldrändern von Born und Engelberg ist das kein Ausnahmefall. Steht Ihr Haus im kommunalen Bauinventar oder im kantonalen Schutzverzeichnis, kommt die Denkmalpflege dazu.
Nur wenige Ortsbilder schützt der Kanton unmittelbar per Verordnung – die Oltner Altstadt gehört dazu. Dort prüft zusätzlich die Altstadtkommission. Häufig ist auch das Erscheinungsbild der Baustelle geregelt: Netzfarbe, Beschriftung, Standdauer. Klären Sie das früh; ein Netz nachträglich zu tauschen kostet einen Arbeitstag.
Beides klärt das Team vor der Montage, nicht danach. Läuft ein ordentliches Baugesuch, liegt es 20 Tage öffentlich auf; der Entscheid folgt innert zwei Monaten. Eingereicht wird seit dem 25. November 2024 elektronisch über eBauSO – Olten gehörte zu den Pilotgemeinden. Die ganze Verfahrenskette steht in der Übersicht der häufigen Fragen zum Gerüstbau.
Grundstück
Die Unterlage richtet sich nach dem Untergrund. Auf den Schotter- und Kiesterrassen der Aaretalsohle reichen Bohlen unter den Fussplatten. Am Aareufer und entlang des Werkkanals steht der Boden feinkörnig und wassergesättigt – dort verteilen grossflächige Platten die Last. In Olten SüdWest, auf der aufgefüllten früheren Kiesgrube, klärt das Team die Tragfähigkeit vorab ab.
In der Altstadt liegen Werkleitungen knapp unter der Pflästerung. Punktlasten stimmt das Team deshalb mit der Stadt ab, bevor der erste Ständer steht. Einfahrten und Platten schützen Gummimatten, Rasenflächen breite Bohlen.
In der Fassade bleiben Bohrlöcher von 8 mm zurück, verschlossen nach dem Rückbau. Trägt die Aussenhaut keine Ankerkräfte, steht das Gerüst ballastiert oder wird an tragenden Bauteilen rückverankert. Kommt eine Netzbekleidung dazu, steigt die Windlast. Weil die Bise durch die Talachse der Aare zieht, rückt das Ankerraster dann enger zusammen.
Verantwortung
Wochenlang steht ein Gerüst neben Nachbarn, Kindern und dem eigenen Vorplatz. Vier Punkte regeln, wer welchen Teil verantwortet.
Geprüft werden Verankerung, Beläge und Zugänge, danach hält ein Protokoll den Zustand fest. Grundlage sind SN EN 12810/12811 und die Bauarbeitenverordnung.
Geländer, Knieleiste und Bordbrett laufen umlaufend mit. Das Bordbrett hält Werkzeug oben, das sonst im Garten landet. Die Einstiegsleiter lässt sich abends abhängen.
Nach jedem Sturm, nach jedem Umbau und turnusmässig schaut das Team nach. Fällt etwas auf, wird die betroffene Lage gesperrt, bis sie instand ist.
Ein Anruf bei Gebäude- und Hausratversicherung klärt die Deckung. Melden Sie die Einrüstung, bevor das erste Element steht.
Was die Suva zu Seitenschutz und Dachfang an Wohnbauten verlangt, steht in ihren Merkblättern zum Gerüstbau. Wo zusätzlich am Dach gesichert wird, zeigen die Absturzsicherungen.
Zwei Bezirke, 25 Gemeinden, 86'160 Einwohner und ein Zentrum. Ihr Haus in Trimbach, Lostorf oder Gretzenbach erhält dieselbe Lieferung und dieselbe Ansprechperson wie eines mitten in der Stadt. Ausgeführt wird mit festen Partnerbetrieben in der Region.
Sechs Gemeinden tragen eine Postleitzahl aus dem 5000er-Kreis und liegen trotzdem im Kanton Solothurn. Es sind Schönenwerd und Eppenberg-Wöschnau (5012), Niedergösgen (5013), Gretzenbach (5014), Erlinsbach SO (5015) sowie Walterswil SO (5746). Für Förderung und Bewilligung gilt dort Solothurner Recht. Sämtliche Leistungen zeigt der Gerüstbauservice.
Beim Ortstermin
Förderfrist, Nachbarschaft, Einbruchschutz, Umbauten, Ortsbildschutz und Hanglage – hier stehen die Antworten ausführlich.
Ja, und das ist der häufigste Fehler. Das Gebäudeprogramm des Kantons Solothurn verlangt den Gesuchseingang vor dem Baubeginn. Ein aufgestelltes Gerüst gilt bereits als Baubeginn. An dieser Regel ändert auch eine technisch einwandfreie Dämmung nichts. Ein vollständiges Gesuch prüft die kantonale Energiefachstelle in rund 14 Tagen, die Bearbeitung kostet nichts. Legen Sie deshalb Gesuch, Zusicherung und Montagetermin in genau dieser Abfolge fest.
Schriftlich und mindestens eine Woche vorher. Hinein gehören der Aufbautag, die voraussichtliche Standzeit und die betroffenen Fassadenseiten. Bei einem Mehrfamilienhaus übernimmt das die Verwaltung. Ragt ein Ausleger über die Grundstücksgrenze, klärt das Team die Zustimmung mit der Nachbarschaft ab. Ein früher Hinweis erspart die Diskussion am Aufbautag.
Ein Gerüst ist eine Treppe ins Obergeschoss – das gehört zur ehrlichen Antwort. Wirksam ist wenig Aufwand: die unterste Leiter nach Feierabend abhängen, Fenster und Balkontüren auch im ersten Stock verriegeln, das Aussenlicht mit Bewegungsmelder laufen lassen. Melden Sie die Einrüstung zusätzlich Ihrer Hausratversicherung. Bei Mehrfamilienhäusern informiert die Verwaltung die Mietparteien vor dem Aufbautag.
Nein. Beläge, Geländer, Konsolen und Anker gehören zu einem gerechneten Ganzen. Fehlt ein Teil, stimmt der Nachweis nicht mehr. Braucht der Maler eine zusätzliche Lage oder eine Konsole über dem Vordach, genügt ein Anruf. Solche Anpassungen laufen als eigene Position und dauern meist einen halben Tag.
Dann klärt das Team die Auflagen vor der Montage. Der Kanton führt je Gemeinde ein Schutzverzeichnis, daneben führen die Gemeinden ein eigenes Bauinventar. Für die Oltner Altstadt gilt eine Besonderheit: Nur wenige Ortsbilder schützt der Kanton unmittelbar per Verordnung, dieses gehört dazu. § 17 Abs. 2 der Kulturdenkmäler-Verordnung erlaubt ihm, die Zustimmung zu Baugesuchen im geschützten Ortsbild an eine örtliche Fachkommission zu übertragen. In Olten ist das die Altstadtkommission. Sie regelt häufig auch das Erscheinungsbild während der Bauzeit: Netzfarbe, Beschriftung, Standdauer.
Vor allem Zeit am Aufbautag. In Lostorf, in Trimbach und an den Hängen von Born und Engelberg fällt das Terrain rund um das Haus ab. Ausgleichsrahmen und Konsolen bringen die erste Lage in die Waagrechte, teilweise kommt eine Fundamentierung dazu. Liegt Fels oberflächennah, verändert das die Lastabtragung nochmals. Beides braucht mehr Grundfläche und mehr Stunden. Festgelegt wird die Lösung beim Ortstermin, nicht am Telefon.
Nächster Schritt
Adresse, betroffene Gebäudeseiten und der geplante Zeitraum genügen für den Anfang. Läuft ein Fördergesuch, nennen Sie gleich dessen Stand. Antwort innert 48 Stunden – oder rufen Sie direkt an.